Besonders schön beginnt ein Tag in Afrika, wenn man vom Sonnenschein wach geküsst wird, so wie heute.
Nach Anschuggerle, Frühstück, Diensten und Verkauf folgte eine weitere Einheit Hobbygruppen. Alle sind wir schon ziemlich weit gekommen. Batik sieht richtig gut aus, die Rallye ist rasant unterwegs, man erkennt unsere Elefanten bereits, die Tänzerinnen tanzen und die Survivals haben überlebt – bisher!

Zum Mittagessen bekamen wir original nordafrikanischen Ramadan-Eintopf. Direkt anschließend ging’s runter an die Lauter und nach den drei Kilometern Fußweg war die Abkühlung mehr als willkommen. Das Wasser an unserem Badeplatz ist bis zu 1,60m tief und darum nennt sich diese Stelle in der Eingeborenen-Sprache „s‘ Davide Gompa“ was in etwa bedeutet: „Wasservertiefung derer aus den Hause Davids“
A-pro-pos Sprache: unser Flüsschen heißt Lauter, das bedeutet auf altdeutsch: „klar, sauber“. Das hat auch genau zugetroffen – vorher! Fast 200 Füße und 10 unter Steinen erbeutete (und wieder frei gelassene) Krebse später wäre eine Umbenennung dran gewesen. Darum wurde auch auf breiter Front den Solarduschen zugesprochen, sobald wir wieder zurück im Lager waren.

Das Abendessen musste in afrikanischer Manier selbst zubereitet werden – immerhin nicht selbst gejagt… Die Mitglieder der Zeltgemeinschaften konnten an „Ihrem Feuer“ leckere Würste grillen und auch für Rohkost war bestens gesorgt. Darüber war es in der Steppe dunkel geworden. Nun mischt sich in die inzwischen vertrauten Geräusche der nächtlichen Tierwelt hie und da ein vereinzeltes Schnarchen aus den Zelten.