PUSTEFIX:
Die schillernde Seifenblase kann uns ans bunte Leben erinnern oder ans nahe Ende…

Das haben „letzte Tage“ so an sich: Höhepunkt zu sein und Schlusspunkt.

Heute ging unser „großes Spiel des Jahres 2013“ würdig zu Ende, es folgt der Abbau morgen und übermorgen.

Schon gleich nach dem Wecken war alles etwas anders: statt Anschuggerle gab’s gleich ein BE – und das vor dem Frühstück. Und wir hatten nichts geringeres zu bieten, als eine neue Bibel-Übersetzung, zumindest in dem kleinen Satz – Erstes Gebot. Bisher lautete dieses:
Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben dir haben.
Seit heute heist es bei uns:
Weil ich Dein Gott bin, brauchst Du keine anderen Lebensbestimmer mehr.

Und dann kam Christoph Kolumbus und lud uns ein zum Endspurt: „Auf nach Indien!“

Für die ersten Etappen gab es noch Land- und Seekarten aus den schon entdeckten Randgebieten der Zivilisation. In Göggingen galt es sich zu orientieren und nebenbei viele Aufgaben zu erledigen und Fragen zu beantworten, um so was eigene Schiff für den Nachmittag optimal vorzubereiten. Alle diese schwierigen Aufträge des Christofero Colon (spanisch) wurden von unseren Mitspielern mit Bravour gemeistert.

Später legten die Spielfiguren unseres Lagerspiels ebenfalls enorm an Fahrt zu. Hatten doch die einzelnen Spielteams über das ganze Lager immer wieder Spielsteine beiseite gelegt. Außerdem gab es über den ganzen Nachmittag viele weitere Gelegenheiten, Spielsteine zu verdienen oder gewinnen. Damit wurde der Endspurt absolut unberechenbar und plötzlich war alles wieder offen. Schließlich stand das Siegerteam fest: ganz knapp – die Roten!

Überraschend schnell waren wir dann am Ziel. Kolumbus entdeckte mit seinem Fernrohr Land am Horizont. Er war sich sicher, in Indien angekommen zu sein.

Die Indianer freuten sich riesig über den Besuch und luden zu einem echt amerikanischen Fest ein. Die Musik, die Hamburger, (Kinder-)Cola für alle, Choco-fountain, die Disco-Deko – alles im American Style.

Nur Kolumbus war bis zum Ende nicht überzeugt. Trotzdem fand er das Fest phänomenal: Tanzen und mitsingen bis zum Abwinken oder so lange eben Kondition und Stimme mitgemacht haben. Parallel wurden Schwedenfackeln abgebrannt zusätzlich gab’s Lagerfeuer, Gruselgeschichten und Obstspiesse mit Schoko-Dip bis zum süßen Ende.

Zwischendrin wurden die Sieger geehrt, fleißige Dienste-Zelte gelobt und natürlich gespielt. Diesmal waren aber die Mitarbeiter dran. Die Kinder durften bestimmen, wer gegen wen im Wettbewerb antreten soll: Teekannen stemmen, Kartenhausbauen, Wettsägen, Papierflieger bauen und große Nägel wurden rein geschlagen…

Aber vor allem war es halt eine voll geile Party!