Der heutige Samstag war irgendwie ein Feiertag. Mit der morgendlichen Hajk-Vorstellung war der Blick auf den kommenden abenteuerlichen Lager-Abschnitt eröffnet. Zunächst stellten sich die verschiedenen Angebote vor: Etwa der Kanu-Hajk oder die GPS-gestützte Wanderung von Turm ins Lautertal – das sind nur die Angebote, die nicht zustande kamen.

Und dann begann die große Stärkung. Die Küche gab noch mal alles mit Tortellini, als Variante Bulgur dazu wahlweise dreierlei Saucen: Schinken-Sahne, Tomaten oder Pilze. Es folgte ein buntes Nachmittagsprogramm das nahtlos in ein Fest überging – eine Riesensause! Ein gewisser Simon hatte eingeladen. Eigentlich ja eine Reihe wichtiger Leute und all seine Vitamin-B-Freunde aus Wirtschaft und Politik. Der Simon hatte alles ganz toll und aufwendig vorbereitet: Büffet, Bowle, Band und der Besonderheiten mehr. Und dann sagten alle eingeladenen Gäste ab. Zum Glück, aus unserer Sicht. Denn so durften wir statt der geladenen Gäste mitfeiern, mit der Band abrocken und mitsingen. Die Tische geschmückt, mit Kerzen und edel gedeckt. Und das anschließende Abendmahl, das war wie für uns gemacht: Dieser Gottesdienst baute uns für den anstehenden Hajk auf. Vielen Dank an Lara Wagner, der neuen Ebersbacher Vikarin.

Ab morgen werden wir also alle unterwegs sein: Der Fußballhajk, Ruinen-, Gourmet-, Pfadfinder-, Geländespiel- und Bauernhofhajk. Als besondere Mittelalterspezialität gibt es „Vogelfrei“ Diese Gruppe ist den Räuberbanden nachempfunden, muss sich verdeckt bewegen und versorgen und darf von anderen nicht gesehen werden.
Die erste Gruppe wurde bereits heute nach Einbruch der Dunkelheit ausgesetzt. Mal sehen, ob die wirklich wieder zurück finden – ohne Karte…