Bud-Spencer-Bad Schwäbisch Gmünd, heute 11 Uhr: Anstatt das Eintrittsgeld der  Wandergruppe mit den großen Rucksäcken zu kassieren fragte die freundliche Dame am Eingang: „Kommen da noch mehr?“  „Oh ja, da kommen noch mehr, viel mehr…“
Ob sie die Atlantisforscher erkannt hat, können wir nicht sagen. Wohl aber, dass es nicht die einzige Hajkgruppe bleiben sollte, die hier im Laufe des Tages ankam. Erst über 100 Rucksäcke später war die Weltspitze der atlantischen Wissenschaftselite wieder komplett.

Alles ist gut gelaufen, selbst die Kinder. Man merkte ihnen an, dass sie zufrieden und auch ein bisschen stolz waren. Mit jeder Hajkgruppe wurde das Begrüßungs-Hallo lauter. Die Wanderer hatten sich jetzt drei Tage lang auf das Wiedersehen gefreut und jede Menge zu berichten.
Der „Fußballhajk“ hat viel gekickt und noch mehr gegessen, „über den Wolken“ war ebenfalls eigentlich ein Gourmet-Ereignis. Der „Pferdehajk“ beschäftigte sich intensiv mit großen und mit kleinen Tieren – und eben auch mit Pferden. Bemerkenswert: die ausgesetzten „Pfadfinder“ haben alle zurück gefunden, ohne sich auch nur ein einziges mal  zu verlaufen und das „24-Stunden-Geländespiel“ dauerte einen ganzen Tag lang.
Der „Freibadhajk“ mutierte unversehens zum kleinen Kilometerfresser-Hajk. Der „Schlösserhajk“ dagegen wurde seinem Namen über-gerecht, besuchte sieben Schlösser und lernte vier Schlossherren persönlich kennen. Der „Kletterhajk“ wurde erst möglich durch den Einsatz von professionellem Sicherungsmaterial, war dafür aber auch wirklich sicher.

Die Verpflegung im Bud-Bad kam schon wieder vom Zeltlager: Brot mit Saitenwurst, Käse, Rohkost, Obst, dazu natürlich ordentlich zu Trinken. Die Attraktionen sind vielfältig: Wasserrutsche, Sprungturm, Beachfeld, schöne Wiesen in einer parkartigen Anlage und uneingeschräkte warme Duschen. Kein Wunder, dass es um 17 Uhr viel zu früh zur Rückfahrt ist. Besonders für den letzten Hajk, der erst um 15 Uhr eintrudelte.

Zurück am Lagerplatz wurden wir empfangen mit einem Klassiker: Paniertes Schnitzel mit Beilagen und Salaten nach Wahl. Inzwischen liegen alle wieder bequem auf ihren Feldbetten – ein Luxus den wir in den letzten beiden Nächten zu schätzen gelernt haben.