… denn das Ende der diesjährigen Atlantis-Forschungs-Kampagne steht kurz bevor.

Da ist es wichtig, gestärkt in den Endspurt zu gehen. Was wäre da geeigneter, als ein vielfältiger Brunch. Auch unkonventionelle Mischungen wurden gewählt wie Schnitzel mit Roter Grütze, Cornflakes mit Schwarzwurst, Vanillesauce auf Brötchen, Rührei, Wurst, Käse mit frischem Obst. Dazu konnten viererlei Tees gemischt werden oder Milch, Kakao, Kaffee oder Saft. Im weiteren Ablauf kamen Crêpes mit Schoko, Schinken-Käse, Apfelmus und eine herzhafte Nudelsuppe dazu.
Ja, so ein Brunch beschäftigt den Genießer natürlich bis nach dem Mittagessen.

Aber danach ging das sofort los. Voller Elan haben unsere Forscher eine neue vertiefende Untersuchungsreihe am Götzenbach-See anlaufen lassen. Besonderer Schwerpunkt: Gibt oder gab es hier derart schwere Sturmfluten oder Tsunamis, die Atlantis hätten untergehen lassen können, wenn es denn hier gewesen wäre?
Das verblüffende Ergebnis: Ja!
Selbst in allerjüngster Zeit, also gestern oder heute, muss sich eine derartige Katastrophe ereignet haben. Wir fanden vier kleine Meerjungfrauen, in einem winzigen Tümpel, der immer weiter austrocknete. Unschwer zu erkennen, dass sie durch einen gewaltigen Tsunami aus dem Meer gespült worden sind. Wer kann sagen, wie das für sie ohne unsere Rettungsaktion ausgegangen wäre. Aber dank vollem Einsatz aller hatten wir sie schließlich alle wieder glücklich in der (dem) See.
Nun fragt sich die interessierte Weltöffentlichkeit natürlich, ob es die Aufgabe der hochsubventionierten wissenschaftlichen Forschung ist, kleine Meerjungfrauen zu retten, zumal die nicht mal auf der offiziellen Roten Liste stehen. Jedoch hat sich diese Aktion auch für Atlantis gelohnt. Kleine Meerjungfrauen können tiefer und länger tauchen als ein U-Boot, besonders die Männchen dieser Spezies. Die sehen Dinge…   Und wir haben durch sie ganz neue Forschungs-Ansätze gefunden. Morgen geht‘s dann endlich richtig los!

Weitere Details, die für die Bergung von Atlantis bedeutsam werden könnten: Licht und Feuer! Das sind nicht nur die Antipoden von Dunkelheit und Wasser, sondern auch unser heutiges BE-Thema.
Wer erkennt das Licht der Welt, trotz aller Schatten? Ist diese Belichtung für uns kleine Lichter hell und deutlich genug, dass schließlich allen ein Licht aufgeht, das selbst in tiefster Nacht leuchtet – und sei es auch nur am Ende des Tunnels? Hoffentlich sind wir bei Licht betrachtet helle genug um diese Lichtblicke ans Licht zu bringen.

Aber da jetzt alle schlafen, hat ja auch die Dunkelheit ihre guten Seiten.