Das heutige Morgenprogramm, ein Stationenlauf, der die Basistalente unseres Nachwuchses schulen sollte, inklusive Kübelspritzen-Zielschießen, Laserstrahl, Netz- und Poolnoodle-Battle wurde von einem Mitarbeiter der allseits bekannten „European Task Force for extra Terrestrial Affairs“ unterbrochen, der mit einem Notfall an unseren Nachwuchs herantrat: Aliens, die aus dem Aliengefängnis Justingen entkommen waren, hatten das Team infiltriert. Um herauszufinden, welche Mitarbeitenden unter feindlichem Einfluss standen, mussten die Kinder undercover ermitteln, und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unauffällig ausfragen, während sie die Stationen besuchten, ohne Verdacht zu erwecken und die Mission zu gefährden. Konnte einer oder eine auf mindestens zwei der Fakten aus den vorgefertigten, personalisierten MA-Steckbriefen nicht richtig antworten, war ein Alien überführt, wurde festgenommen und wurde zum Abtransport in einen Anhänger gesperrt. Und wer hätte gedacht, dass man sich Mal so über richtig heiße, stickige Luft in einem Anhänger freuen könnte – die Sonne schien nämlich endlich und heizte ihn ordentlich auf. Immer wieder erstaunlich ist es auf jeden Fall, wie absolut gnadenlos Kinder werden können, wenn sie meinen, einen Feind in der Mangel zu haben, und einen mit Sticken gefesselt über den Zeltplatz zerren.

Über den Tag blieb das Wetter dann insgesamt eher durchwachsen, die Hobbygruppen am Mittag gingen allerdings fast trocken über die Bühne. Dabei konnten die allermeisten Erstwünsche der Vorstellung am Vortag erfüllt werden, und jede*r konnte bei einem interessanten Angebot mitmachen.

Abends hatten beim Lagerabend erneut alle die Möglichkeit, sich ein Programm auszusuchen, wobei die Dauerbrenner Fußball, Drei Stöckle, Werwolf und Haarbändel wie immer gut besucht wurden. Wir hoffen, dass sich das Wetter auch in den nächsten Tagen weiter steigert und wir die Regenjacken vielleicht bald in die Koffer packen können!

Und das Wichtigste: Nach einem vor dem Mittagessen absolvierten Corona-Schnelltest, der bei allen, Teilnehmenden wie Mitarbeitenden, negativ ausfiel, sind wir alle mehr als erleichtert. Wir durften uns auch von einigen der besonders anstrengenden Abstandsregeln, wie zum Beispiel der strikten Trennung der Zeltgemeinschaften, verabschieden, und haben dies gebührend genossen: Der Satz: „Das ist ja `ne Stimmung, als würden wir heut schon Party feiern“ fiel mehrfach.

Alle abgebildeten Personen handeln im Rahmen eines an die aktuelle Corona-Verordnung angepassten Hygiene- und Corona-Testkonzepts.