Nach den harten ersten Tagen hatten sich unsere Astronaut*innen eine kleine Pause verdient. Schließlich braucht man auch mal etwas Entspannung, wenn man tagelang an Projekten forscht und zeitgleich auch noch den Gravy-Core vor bösen Aliens verteidigen muss. Entspannung sieht bei uns auf der Station aber sehr unterschiedlich aus. Für die einen ist es singen und Armbänder knüpfen, für die anderen Dreistöckles oder Fußballtore bauen. So kam bei unserem Lagermorgen heute wirklich jede und jeder auf seine Kosten.

Mit ausgeruhten Astronaut*innen forscht es sich besser. Welch ein Zufall, dass heute Mittag wieder die Hobbygruppen auf dem Programm standen! Optimalerweise konnte die Sterneküche heute wieder zusätzlich einen Volltreffer landen: Kaiserschmarren mit Apfelmus und Zimt und Zucker! Der war auch schneller weg, als unsere Küche „Guten Hunger“ sagen konnte. Frisch gestärkt ging es also in die Forschungsgruppen. Hier wurde weiter an den Projekten gearbeitet. Aus allen Ecken des Gravy-Cores konnte man die Geräusche von echter Handarbeit vernehmen! Der Staudamm konnte starke Fortschritte vermelden. Der Wasserpegel steigt, die Laune auch! Die Raketen sind startklar und können bald die Biosphären, Seifen und alle anderen Produkte zurück zur Erde fliegen. Elon Musk kann einpacken, denn auch unsere Raketen sind in der Lage, zurück zum Startpunkt zu fliegen – und das deutlich billiger!

Gegen Abend stand dann wieder ein ruhigerer Teil an: Die allseits beliebte und heiß ersehnte „LaGuNa“. Was klingt wie ein schöner Ort mit Meeresrauschen ist auf unserem Gravy-Core ein essentieller Teambuildingteil. Denn hier kommen Crew und Astronaut*innen in den Kojen zusammen und können offen reden. Der Twist: Die Astronaut*innen suchen selbst aus, wer sich ihren kritischen Fragen stellen muss. Wir können von vielen schönen und lustigen Momenten berichten, die auf beiden Seiten zur Moralsteigerung beigetragen haben. Und somit können wir entspannt zur Erde funken:

Houston, wir haben immer noch kein Problem!