Nach drei Tagen harter Wanderung ist es vollbracht! Wir haben endlich unseren zugelaufenen Alien heilen können. Vielleicht erinnern Sie sich noch, ja, der Alien, der vor einigen Tagen todkrank bei uns auf dem Gravycore ankam. Wir bildeten ja mehrere Gruppen, um das tief versteckte Heilmittel zu finden. Und so zogen wir los…
Voll motiviert starteten am Sonntag sechs Expeditionsgruppen komplett ausgerüstet in alle Himmelsrichtungen, um die Marsoberfläche nach den besagten Medikamenten abzusuchen. Das gestaltete sich aber erstmal nicht so einfach, wie gedacht. Ein so wichtiges Medikament legt man ja nicht irgendwo auf den Boden! Jede Gruppe musste zu einer bestimmten Uhrzeit an einem zuvor auf der Karte vermerkten Punkt sein. Das war die einzige Info, die wir hatten. Dort waren zwei essentielle Gegenstände versteckt: Ein ominöser Aktenkoffer, der mit einem Zahlencode verschlossen war und ein digitaler Nachrichtentransmitter. Dieser gab zu einer festen Uhrzeit ein Signal von sich, damit keiner der bösen Aliens den Transmitter klauen konnte. Unsere Astronaut*innen konnten auch alle pünktlich zu der vorgegebenen Zeit am Transmitter sein und die Signalkarte erlangen! Diese führte uns in verschiedene Stämme rund um den Mars, sogenannte Städte. Auf der Signalkarte waren teilweise geschwärzte Bilder gespeichert, die in den jeweiligen Städten auffindbar waren. Die fehlenden Informationen mussten ergänzt und vervollständigt werden.
Damit hatte der erste Tag nur noch eine Aufgabe vor sich: Einen Schlafplatz finden! Auf dem Mars ist das gar nicht soooo einfach, schließlich besteht der Mars zu großen Teilen aus Nationalparks. Unsere Astronaut*innen ließen sich aber nicht aufhalten! In der ersten Nacht fanden sich unsere Teams in Bauernhöfen, Gemeindehäusern und auf diversen Wiesen und Vorgärten wieder. Natürlich nur nach Nachfrage bei den ortsansässigen Aliens. Wir können vermelden: Die „Badner“ sind eigentlich ganz nett und hilfsbereit! Viele schenkten uns sogar einheimische Köstlichkeiten und sorgten sich sehr um unser Wohlbefinden.
Am zweiten Tag standen wir direkt wieder unter Zeitdruck! Denn wieder mussten wir zu einer bestimmten Uhrzeit an einem genauen Übergabeort sein. Die Koordinaten dafür entnahmen wir aus den zuvor gelösten Rätseln. Das klingt stressig, aber erst mal einfach: Aufstehen, loslaufen, Übergabe. Aber nein! Unsere Expeditionen blieben nicht unbemerkt. Feindliche Aliens, sogenannte Gestaltenwandler, die schon lange auf der Suche nach dem wertvollen Medikament waren, hatten uns aufgespürt. Diese Gestaltenwandler sind in der Lage durch das Fotografieren unserer Astronaut*innen in die jeweiligen Personen zu morphen. Dadurch mussten wir extrem darauf achten, unsere Gesichter vor Kameralinsen zu schützen. Am Übergabeort, kurz bevor wie die anderen Teams trafen, passierte es dann: Ein riesiger, muskulöser Alien schlich sich an unseren Trupp an und versuchte, unsere mutigen Astronaut*innen zu fotografieren. Schnell brach Panik aus und wir flüchteten in alle Richtungen, motiviert, uns nicht zu zeigen. Der Alien konnte letztlich vertrieben und die Koffer erfolgreich übergeben werden! Auch an diesem Abend fanden wir uns in den schönsten Gärten, Scheunen und Sportplätzen des Planeten wieder und genossen eine ruhige Nacht unter dem Marshimmel.
Am Dienstag hieß es dann für uns: Endspurt! Der Weg zum versteckten Medikament war steinig aber machbar. Mit der Hilfe von vielen ortsansässigen Aliens konnten wir schnell die sechs Verstecke ausfindig machen. Jetzt mussten sie nur noch zum großen Marssee gebracht werden. Dort sollte der Alien warten und dort sollte unser gesamtes Team auch zum ersten Mal seit Tagen wieder zusammenkommen. Und die Freude war groß! Es wurde gelacht, umarmt, erzählt von den vielen Erlebnissen, die sich in diesen drei Tagen anhäuften. Und als krönendes Highlight: Der kranke Alien konnte erfolgreich geheilt werden! Wir feierten ausgiebig im See und als auch die letzten Astronaut*innen abends wieder müde in die frischen Kojen fielen, waren wir uns einig! Diese drei Tage haben uns alle gefordert, aber auch verbessert!
Müde, aber stolz funken wir zur Erde:
Wir waren erfolgreich!
















