Der erste ganze Tag – wow! So belebt wie heute war die Polis noch nie. Bereits kurz nach dem Aufstehen wuselte schon das ganze griechische Städtchen an der Ägäis wie ein kleiner Ameisenhaufen. Am Vormittag ging es für unsere jungen Griech*innen bereits ans Eingemachte. Es standen eine Reihe Maßnahmen zum Kennen- und Vertrauenlernen auf dem Tagesplan, die unsere vier Bezirke mit Bravour vollendeten. Jetzt können wir mit großer Sicherheit sagen, dass sich viele unserer Griech*innen blind vertrauen und über den Tag vielleicht auch die ein oder andere neue Freundschaft beginnen konnten. Nach einer köstlichen Verpflegung aus unserer 5-Sterne „Götterspeise“ am Mittag hatte unsere Polis die erste lange Verschnaufpause. Verschnaufpause ist allerdings das falsche Wort, denn beim Barte des Propheten, unsere Polis blühte heute richtig auf! Während sich die einen waschechten Parkettboden ins Zelt verlegten, übten sich die anderen bereits im Bogenschießen. Wieder andere hatten ihr Zelt bereits so geschmückt, dass man meinen könnte, sie würden nie wieder ausziehen wollen. Zu der heute erfolgten Wahl der Hobbygruppen werden in den nächsten Tagen weitreichendere Informationen folgen, jedoch will der Geschichtschreiber an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es in diesem Jahr eine besonders bunte Auswahl an Arbeitsfeldern für unsere fleißigen Griech*innen gibt.
Danach ging es wieder zurück in die vier Unterbezirke unserer Polis, wo sich alle Zelte einen ausgefallenen Namen für ihre vier Zeltwände suchen und eine passende Zeltfahne dafür basteln konnten. Hier entdeckten wir die vielen versteckten Kleinkünstler*innen in unserer Polis, die hier ihr Können und Talent unter Beweis stellen konnten. Diese sogenannte „Streetart“ wird bis zum Ende unseres Zeltlagers die Straßen und Gassen der schönsten Polis an der Ägäis verschönern und uns Bewohnenden passenderweise auch eine gute Orientierung durch die Stadt geben. Mit vielen neuen Eindrücken, der ein oder anderen neuen Freundschaft und einer wunderschön gestalteten Polis kuschelten sich an diesem Abend alle in ihre Schlafsäcke.
Die Herausforderungen des nächsten Tages können kommen! Euer Geschichtsschreiber des Vertrauens, Herodot, verabschiedet sich mit einem halbleeren Tintenfass, viel vollgekritzeltem Papyrus und einem herzhaften Kaliméra!
















