Die Teilnehmerin/der Teilnehmer wird jeweils mit TN abgekürzt.

Folgende Bedingungen gelten auf Termin bzw. bis Lagerbeginn:

  1. Der gesamte Reisepreis (235 € bei Anmeldung bis zum 15.03.2018 bzw. 250 € bei Anmeldung bis zum 31.05.2018; CVJM-Familienmitglieder sparen jeweils 25 €) wird eingezahlt bis spätestens 06. Juli 2018 auf das Konto des CVJM e.V. Ebersbach/Fils (IBAN: DE67610605000411223003 BIC: GENODES1VGP) bei der Volksbank Göppingen. Alle Zuschüsse (außer die CVJM Familienmitgliedschafts-Ermäßigung) werden getrennt verrechnet und nachträglich ausbezahlt.
  1. Der TN ist frei von ansteckenden Krankheiten. Als Beiblatt zur Anmeldung sind alle Behinderungen und/oder gesundheitliche Beschränkungen der Lagerleitung schriftlich mitzuteilen. Im Lagerpass (Das Formular gibt’s beim Vortreffen und ab diesem Termin auch hier auf der Internetseite.) werden sie ebenso vermerkt sowie auch sämtliche eventuelle Therapieanweisungen und notwendige Vorsorgemaßnahmen durch unsere Lagerleiter. Der über das normale Maß hinausgehende Bedarf an Pflege oder Aufsicht ist ebenfalls im Lagerpass – oder in Anlage hierzu – deutlich zu beschreiben.
  1. Für die Dauer des Zeltlagers geht die elterliche Aufsichtspflicht auf die Lagerleitung über. Darum muss den Weisungen und Verboten der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen strikt Folge geleistet werden. Das beinhaltet auch die Einteilung der Zeltbelegung sowie der Spül- und Reinigungsdienste. Der TN wird darüber von den Eltern eingehend informiert!

 

Es gelten folgende zusätzliche Vertragsgrundlagen:

Rücktritt vom Reisevertrag durch den CVJM
Der CVJM kann aus wichtigen Gründen das Zeltlager jederzeit absagen und von den getroffenen Reiseverträgen zurücktreten. Unter Rückzahlung des gesamten Reisepreises geschieht dies vor Lagerbeginn, danach besteht nur Anspruch auf anteilige Rückerstattung. Als wichtige Gründe hierzu gelten z. B. Krankheiten von Mitarbeitern, Unfälle in Zusammenhang mit dem Lager oder höhere Gewalt. Kein Grund zur Kündigung ist die Unterschreitung der Mindestteilnehmerzahl.
Während des Lagers kann der CVJM den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der TN den Lagerablauf ungeachtet einer Abmahnung durch die Lagerleitung nachhaltig stört oder sich in einem Maße aufsässig oder unkooperativ verhält, dass ihm gegenüber die Aufsichtspflicht nicht mehr wahrgenommen werden kann.
Das bedeutet, dass er innerhalb eines Tages von einem Erziehungsberechtigten abgeholt werden muss oder der nächsten Polizeidienststelle übergeben wird. In diesen Fällen besteht kein Recht auf Rückzahlung des Reisepreises.

Reisepreissicherung
Von der gesetzlichen Reisepreissicherung und Aushändigung eines entsprechenden Sicherungsscheins im Sinne von § 651 k, Abs. 3 BGB vor Restzahlung ist der CVJM Ebersbach befreit, da er Pauschalreisen nur gelegentlich (nicht öfter als zweimal im Jahr) und „außerhalb seiner gewerblichen Tätigkeit“ veranstaltet. Daher wird die Restzahlung ohne weiteres fällig bis spätestens vier Wochen vor Lagerbeginn.

Kündigung des Reisevertrags
Der Reisevertrag kann von Teilnehmerseite jederzeit schriftlich gekündigt werden. Dem CVJM steht dann eine Entschädigung zu, die mindestens die Anzahlung umfasst; ab zehn Tage vor Lagerbeginn den gesamten Reisepreis. Bereits ab Anmeldeschluss (1. Juni des Reisejahres) kann der CVJM den gesamten Reisepreis fordern, wenn es ihm nicht gelingt, einen passenden Ersatzteilnehmer zu finden.
Im Falle einer Erkrankung des TN kann sich der CVJM im Rahmen der Kulanz auf die tatsächlich anfallenden Unkosten beschränken.
Auf Wunsch kann der CVJM eine Reise-Rücktrittskosten-Versicherung vermitteln.
Rücktritt vom Reisevertrag infolge von Reisemängeln siehe unter Mängelanzeige.

Informationspflicht
Die gesetzlich vorgeschriebene umfassende Informationspflicht gilt als erfüllt durch die vom CVJM dem TN gegenüber gegebenen schriftlichen Informationen in Zeltlager-Ausschreibung, Anmeldebestätigung, zusätzliche Vertragsgrundlagen, 2. Zeltlager-Rundbrief, Gepäck-Checkliste und Lagerpass.
Im Falle von Informationsmangel oder Unklarheiten sind verbindlich zusätzliche Informationen mündlich (auf Wunsch unter Zeugen) einzuholen bei der Elternrunde des Zeltlager-Vortreffens oder schriftlich bei der Anmeldeadresse.

Mängelanzeige
Der gesetzlichen Verpflichtung zur Mängelanzeige nach § 651 Abs. 2 BGB hat der TN bzw. sein gesetzlicher Vertreter dem CVJM gegenüber dadurch zu entsprechen, dass er auftretende Mängel sofort der Lagerleitung anzeigt, längstens jedoch innerhalb von 48 Stunden.
Wird das Lager infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt und leistet der CVJM innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der TN bzw. dessen gesetzlicher Vertreter im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag kündigen. Dies erfolgt zweckmäßigerweise schriftlich. Dasselbe gilt, wenn die Teilnahme am Lager infolge eines Mangels aus wichtigem dem CVJM erkennbaren Grund dem TN nicht zuzumuten ist.
Die Kündigung ist allerdings erst zulässig, wenn der CVJM eine vom TN bzw. dessen gesetzlichem Vertreter bestimmte angemessene Frist hat verstreichen lassen ohne Abhilfe zu schaffen. Der Bestimmung einer Frist zur Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom CVJM abgelehnt wird.

Haftungsbeschränkung
Die vertragliche Haftung des CVJM für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des TN vom CVJM weder vorsätzlich, noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder soweit der CVJM für einen dem TN entstandenen Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

Fristen für Widerspruch und Verjährung
Gegen die Vertragsgrundlagen kann seitens des TN schriftlich Widerspruch eingelegt werden mit der Folge der Aufhebung des Reisevertrags und Rückgabe der Anzahlung, allerdings nur unter Einhaltung einer Frist von zwanzig Werktagen nach Erhalt der Anmeldebestätigung.
Vertragliche Ansprüche des TN verjähren in sechs Monaten. Die Verjährung fängt an mit dem Tag, an dem das Lager nach dem Vertrag enden sollte. Hat der TN solche Ansprüche geltend gemacht, so ist die Verjährung bis zu dem Tag gehemmt, an dem der CVJM die Ansprüche schriftlich zurückweist.
Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.

Die eventuelle Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.